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Tinnitus - was ist das?
Der Hörsinn ist ein 24-Stundensinn, der durch ständige Lernprozesse mit unserem akustischen Gedächtnis verbunden ist. Der Begriff Tinnitus wird vom lateinischen Wort „tinnire“, was „klingeln“ bedeutet, abgeleitet. Tinnitus-Betroffene leiden unter Hörwahrnehmungen einer aussergewöhnlichen Art. Dabei hören sie z.B. ein Klingeln, Rauschen, Brummen, Pfeifen, Sausen, Summen und ähnliche Geräusche. Im medizinischen Sinne bezeichnet Tinnitus eine Hörwahrnehmung ohne vorhandene Schallquelle in der Umgebung. Daher wird der Tinnitus auch als „Phantomgeräusch" beschrieben. Tinnitus kann als eigenständiges Symptom auftreten, oder auch gemeinsam mit einer Hörstörung oder im Zusammenhang mit einer Ohrenentzündung. Bei akutem Tinnitus ist ein HNO-Arzt aufzusuchen, da es Sinn macht, innerhalb der ersten 48 Stunden mit einer Infusionsbehandlung zu beginnen. Tinnitus zählt zu den Psychosomatischen Erkrankungen, d.h., dass an der Entstehung und Aufrechterhaltung einer Erkrankung psychische Faktoren beteiligt sind (ICD-10 Diagnose F54). Tinnitus ist somit als Symptom und nicht als Ursache zu sehen. Tinnitus selbst kann jedoch zur Belastung werden - egal warum er auftritt!
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